Travelling Camera Project

In einer schwachen Stunde hab ich mich für das Projekt “Travelling Camera” meines lokalen Fotohändlers angemeldet (nein, das ist nicht der Lieblingsdealer). Die Regeln und Vorgehensweise sind bereits mehrfach erprobt. Man nehme eine Einwegkamera, schicke sie durch die Lande und lasse von vollkommen unterschiedlichen Menschen Fotos machen.

Prinzipiell eine schöne Idee, jedoch hab ich bei der Gelegenheit wieder mal festgestellt: ich kann nicht auf Knopfdruck. In der Anleitung stand so schön (sinngemäß): “seien sie möglichst spontan, machen 3 Fotos, versehen das in beiligendem Notizbuch noch mit einem netten Text, Polaroid oder Zeichnung und schicken das ganze nach 3-4 Tagen an die nächste Person”.

So funktioniert das bei mir nicht. Ich bin einer, der auf den Kuss der Muse warten muss, ansonsten fabriziere ich nur Schrott. Abgesehen vom üblichen Thema Zeitfaktor als Berufstätiger und notorischer Autobahnkandidat… 3 Tage?? Hallo??

Was lernen wir für die Zukunft? Spontane Begeisterung zügeln und besser auf eigene Projekte in eigenem Zeittakt konzentrieren.

Kategorie:Gedankenwelten Tags: ,

Quiet Moment

Quiet Moment

Im Rahmen meiner Animationsversuche, die Dame des Herzens zu einer Fotosession zu überreden, werden auch immer mal wieder die Seiten gewechselt. Wenn Madame auch flucht über die alten Scherben und meiner Begeisterung für das vorsintflutliche Gerät nur bedingt etwas abgewinnen kann – im Regelfall macht sie was gescheites draus…

Kategorie:Auf Film gebannt Tags: , ,

Weltfrauentag

Zyklop

Und bist Du nicht willig

so brauch ich zwar keine Gewalt, das würde Deiner Mechanik wahrscheinlich nicht zu Gute kommen, aber ich schau der Russin unter den Rock.

Nachdem ein heutiger Filmtest wiederum mit total versauten Filmabständen aufwartete, war wohl nicht mehr an ein zufälliges, fehlerhaftes Filmeinlegen zu denken. Also kurze Recherche in den weiten des World Wide Web, Schraubenzieher gezückt und ran ans eingemachte.

Die diversen Tips zur Kiev 60 von wegen Spulen Dicke messen, Pappe um die Spule wickeln, etc. sind nichts für meines Vaters Sohn. Also greife ich zur Männermethode und zerlege die alte Zicke.

dsc_7437 Erfreulicherweise handelt es sich bei der Kiev noch um robuste Mechanik, alles lässt sich mit einigen wenigen Handgriffen und einem Feinmechanik-Schraubendreher demontieren. Ca. 16 Schrauben (genau weiß ich’s jetzt nicht mehr) und einige wenige Minuten später, sind wir zur entscheidenden Stelle vorgestoßen.

dsc_7438 Man beachte den roten Pfeil. Die Schraube ganz unten dient zur Fixierung. Wenn man diese um 180 Grad aufdreht kann man an der mittleren Schraube den Filmtransport justieren. Gesagt, getan, Probefilm geopfert um bei offenem Deckel den Transport zu überprüfen – sollte funktionieren. Ich hab sogar noch ein wenig mehr Abstand eingestellt, hoffentlich komm ich dann auf meine 12 Bilder ;)

Kategorie:Kamera analog Tags: , ,