Jetzt mal Butter bei die Fische
Fotomagazine – zumindest sind wir uns wohl weitestgehend einig was wir nicht wollen. Soweit so gut. Aber was wollen wir denn nun? Füttern wir das Thema doch mal mit ein paar Fragestellungen:
- sollte sich ein Magazin an alle oder eine bestimmte Fotografengruppe richten? (Stichwort analog vs. digital)
- möchte ich vorrangig Bilder sehen, oder auch Text lesen?
- falls ich Text lesen möchte, was sollte der Inhalt sein?
- kann ein Magazin die Zielgruppe Amateur und Profi gleichermassen bedienen?
- falls ja, warum? falls nein, ebenfalls warum?
- welchen Stellenwert soll Technik / Equipment haben? Überhaupt einen?
- Der Himmel-blau Workshop nervt uns ja, braucht´s Tutorials?
- …
Abgesehen von der organisatorischen und finanziellen Herausforderung, die ein solches Vorhaben mit sich bringt, wäre der ultimative Startpunkt für ein solches Projekt wirklich zu verstehen was die Zielgruppe will.
Also raus damit, was wollt ihr?


Hmm, mache ich mal den Anfang:
Nur ein Magazin für eine bestimmte Zielgruppe würde ich nicht lesen wollen. Ich finde den Blick “über den Tellerrand” sehr wichtig!
Ich möchte Bilder sehen und aber auch Texte lesen (gerne auch etwas philosophisch angehaucht).
Inhaltlich könnten sich diese Texte z.B. mit aktuellen Ausstellungen und deren Thema befassen. Dadurch könnte man über aktuelle Strömungen in der Fotografie schreiben.
Über Technik (außer wenn es ganz was tolles und neues ist) möchte ich in einem Magazin nichts lesen. Dafür gibt es das wesentlich aktuellere Internet.
So, das ist meine persönliche Meinung zu einem alternativen Foto-Magazin (ich meine mit alternativ: alternativ zu den bestehenden Magazinen).
Gruß
Lars
Aaaalso.
Ich möchte gern ein Magazin, welches möglichst viele Bereiche der Fotografie abdeckt. Dabei kann es von Analog über Digital bis hin zu Makro und Portrait gehen. Dazu gehören Berichte über Technik genauso wie über Techniken. Fotobearbeitung gehört für mich auch dazu. Es sollte nicht zu viel Werbung enthalten und ganz wichtig: keine versteckte Werbung in den Texten. Es sollte ehrlich und korrekt sein, niemanden “bevorzugen” oder “benachteiligen” sondern alle Gruppen gleichermaßen ansprechen. Bilder ja, natürlich. Aber nicht zu viel, sondern im guten Verhältnis zu den Texten. Wenn ich nur Bilder sehen möchte, muss ich kein Magazin kaufen.
So, das Ganze hätte ich gern einmal im Monat zu einem Preis, der angemessen ist.
@lars @jana – ich seh schon, es wird nicht einfach allen gerecht zu werden…